CUSTOMIZING: XV950 ULTRA

GS Mashin stellt mit der XV950 Ultra eindrücklich unter Beweis, dass auch die Schweizer Customizer in der Spitzenklasse mit dabei sind.

GS Mashin customized Yamaha XV950 «Ultra»

Shinya Kimura, Deus Ex Machina, Marcus Walz, Wrenchmonkees, Roland Sands – diese Namen kennt in Customizer-Kreisen jeder. Ihre Kreationen schaut man sich im Web überall auf der ganzen Welt an.

Seit diesem Winter gehören auch die Bikes des Berner Customizers GS Mashin alias Tom Mosimann dazu. Denn zusammen mit all den berühmten anderen Customizern hat GS Mashin der Yamaha Yard Built-Reihe einen Umbau beigesteuert. Sein Bike nennt sich «Ultra» und basiert auf der Yamaha XV950.

In seiner kleinen Berner Werkstatt baut GS Mashin seine Bikes zusammen, die nicht nur gut ausschauen, sondern alle auch strassentauglich sind. Doch zurück zur «Ultra»: es fällt auf, dass der Berner dem eher behäbigen Design der Serien XV950 nichts abgewinnen konnte. Die XV950 erinnert in ihrer Erscheinungsweise mit dem luftgekühlten V2-Motor, der bescheidenen Leistungsausbeute (52 PS) und dem Gewicht (251 kg) sehr an eine kleine Sportster. Und dass selbst Harley an die Sportster Hand angelegt hat, um sie fahrkaktiver zu machen, wissen wir alle seit der XR 750 in den siebziger Jahren, als Harley-Davidson für die Flat Track-Rennen ein paar Sportster komplett umbaute.

GS Mashin scheint es ähnlich gemacht zu haben – auch sein Entwurf sieht deutlich sportlicher aus als die Serien-Yamaha.

Den Benzintank hat der Customizer aus 1,5 mm dickem Stahl von Hand gebaut, wobei die obere Kante mit Hilfe einer Abkantpresse angefertigt wurde. Eines der herausragendesten Elemente des Umbaus sind die Federbeine von K-Tech. Die Heckleuchte ist von Shin Yo, der handgefertigte Ledersitz trägt die Handschrift von Jose Rey Saddlery. Die Alu-Gabelbrücke schliesslich stammt von Asic Robotics.