WELLEN UND KURVEN

30 Hektar Land direkt an der Pazifikküste. Kokosnusspalmen, Wellen und Sonne: Robby Naish, vielfacher Windsurfweltmeister und erfolgreicher Unternehmer mit Surfequipment hat ein Leben wie es sich der ein oder andere erträumt. Und auch in seiner Garage gibt es den ein oder anderen Automobil-Traum zu entdecken.

Robby Naish fährt im Alltag zwar einen Chevy Sonic, der neben seinem Ford F-650 Monstertruck aussieht wie ein Spielzeugauto, aber ausser dutzender Surfboards aus verschiedenen Jahrzehnten verstecken sich auch noch andere Schmuckstücke bei ihm zu Hause. Begeistert ist der Mittvierziger vor allem von Porsche. Er liebt das Fahrgefühl, das Design, die Power. Er erzählt: „… und man kann sie in Rennen fahren, ohne etwas an ihnen ändern zu müssen. Jeder Hersteller ist im Rennsport aktiv, aber der Aufwand an Arbeit, den sie vorher in ihre Autos stecken müssen, bis sie fertig dafür sind …“.

 

Leider kann er seinen silbergrauen 2012er 911 Carrera S und den 1977er 911 S nur selten ausführen, weil die Strassen dazu auf Hawaii einfach nicht geeignet sind. Das Speed-Limit auf der Insel liegt bei 90 km/h und die einzige Rennstrecke, die es gab wurde vor 10 Jahren geschlossen. Aber bei ein, zwei Kurven, die man auf den verwundenen Straßen Hawaiis manchmal hintereinander ungebremst Gas geben kann, kommt die Begeisterung sofort wieder auf. Ansonsten sind diese neben Einheimischen vor allem durch Touristen stark befahren.

 

Naish, der mit dem Windsurfen als Elfjähriger begann, wurde mit 13 Jahren der jüngste Weltmeister in dieser Disziplin in der Geschichte. Später hatte er einen grossen Einfluss auf das Kitesurfen und widmete sich vor allem der technischen Weiterentwicklung des Surfsports. Als ist er auch heute noch bei Wettkämpfen zu sehen und manchmal surft er auch einfach dem Amazonas hinunter: