DER BLADEGILDER: NISSANS VISION VON INTELLIGENT MOBILITY

Eine Idee wird Wirklichkeit: Aus dem 2013 auf der Tokyo Motor Show vorgestellten BladeGlider Konzept hat Nissan einen voll funktionsfähigen Prototypen entwickelt. Ein Auto, das laut Nissan selbst fast geräuschlos auf dem Asphalt gleiten soll. Der Prototyp ist daher Inbegriff seiner Konzernvision von „Intelligent Mobility“.

„Dieser Prototyp zeigt unseren Ehrgeiz, die Strategie einer intelligenten Mobilität voranzutreiben und dabei Fahrfreude mit Verantwortung für die Umwelt zu verbinden“, kommentiert Carlos Ghosn, President und Chief Executive Officer Nissan Motor Corporation. „Wir finden, dass Auto-Enthusiasten sich auf eine Null-Emissions-Zukunft freuen sollten.“

Die Karosserieform des BladeGlider liefert optimale aerodynamische Effizienz und ermöglicht ein agiles Handling: Dabei ist die Fahrzeugfront erheblich schmaler als das Heck. Im pfeilförmig angeordneten Innenraum sitzt der Fahrer mittig vor zwei weiteren Passagieren. Der Blick aus dem Fahrzeug bleibt dank einer das Cockpit vollständig umschliessenden Windschutzscheibe für alle Insassen ungetrübt. Hohe und weit hinten angeschlagene V-förmige Türen erleichtern den Ein- und Ausstieg, das offene Dach besitzt einen Überrollschutz.

Seine ausserordentliche Leistung zieht der BladeGlider aus der Batterie- und Motorentechnik des für dieses Projekt gewonnenen Nissan Partners „Williams Advanced Engineering“ aus Grossbritannien. Die Höchstgeschwindigkeit der Prototypen soll bei mehr als 190 km/h liegen und die Beschleunigung von null auf hundert bei weniger als fünf Sekunden. Der Antrieb über die Hinterräder erfolgt mit Hilfe von zwei 130 kW starken Elektromotoren – einer für jedes Rad.

Die elektrische Energie liefert eine 220-kW-starke Lithium-Ionen-Hochleistungsbatterie mit fünf Modulen. Sowohl für die Batterie als auch für die Motoren mussten spezielle Kühlsysteme entwickelt werden. Messsysteme an den Reifen zeichnen vielfältige Informationen zu Geschwindigkeit, Batteriestand, Rekuperationsraten und Drehmoment auf, die dem Fahrer direkt auf dem zentral positionierten Display angezeigt werden. Auf zwei zusätzlichen Schirmen ist das Bild von den hinter den Vorderrädern platzierten Rückfahrkameras zu sehen.

Im Innenraum gibt es Vierpunkt-Gurte und seitenverstärkte Sitze für alle Insassen. Zusätzlich sind die Sitze mit einer besonders rutschfesten und robusten Stoff/Kunstharz-Mischung bezogen.

Und so stellt sich Nissan den Fahrspass mit dem BladeGlider vor:

PM/AR