DIE ERSTE COBRA

Als im Jahr 1961 die Produktion des britischen Roadsters AC Ace bereits am sinken war, hatte der frühere Rennfahrer Carroll Shelby die Idee den Wagen mit einem Ford-V8-Motor zu versehen.

Mit Unterstützung des amerikanischen Herstellers konnte er die Briten überzeugen und so rollte bereits im Februar 1962 die erste sogenannte AC Cobra über die Strassen. Aufgrund seines niedrigen Gewichts und des nun starken Motors erreichte er bis zu 246 km/h – damals ein Spitzenwert, mit dem der Wagen mit unzähligen Rennsiegen in die Motorsportgeschichte einging.

Nun wurde Anfang August das erste Exemplar des Models in Pebble Beach, Kalifornien versteigert und brachte die höchste Summe für einen versteigerten amerikanischen Wagen, die jemals erzielt wurde: 12,5 Millionen US-Dollar. Dieser Wagen war in der Anfangszeit der Produktion ein viel gefragtes Fahrzeug: Es diente nicht nur für Test und Entwicklung, sondern auch auf Promotionstouren, für welche es öfter umlackiert wurde, um so eine erfolgreiche Produktion zu suggerieren. 1966 dann wurde diese dann allerdings eingestellt, was dem Erfolg des Models, welches bis heute etliche Nachbauten erfährt, keinen Abbruch tat. Ganz im Gegenteil – gerade die Originale sind begehrter denn je, woran der hohe Verkaufspreis auf der Auktion in Kalifornien kein Zweifel lässt.