MOBILITÄT ERHALTEN

Das Auto macht Menschen mit Handicap unabhängiger. Die Amag hilft mit Fahrschulautos.

Für Menschen mit einem Handicap, vor allem, wenn sie einen Rollstuhl benötigen, ist das Auto enorm wichtig. Spezifisch umgebaute Fahrzeuge ermöglichen ihnen die Teilnahme am sozialen Leben. Es liegt auf der Hand, dass hier der Fahrausbildung ein besonderes Augenmerk gilt. Seit über 20 Jahren unterhält die Stiftung Cerebral eine Fahrschule mit Spezialfahrzeugen.

Weil nun aber diese Autos ihren Zenit erreicht haben, mussten sie ersetzt werden. Für diese notwendige Erneuerung ihrer Fahrschulflotte ging die Stiftung Cerebral mit der Automobil- und Motoren AG Amag eine Zusammenarbeit ein. Die Amag unterstützt diese Fahrschule als Partner und Sponsor.

Ein Mittel der Mobilität und Inklusion

«Mobilität ist eine Grundvoraussetzung für die soziokulturelle Interaktion. Es geht um wichtige Themen wie die Inklusion und die Selbstbestimmung», erklärte Michael Harr von der Stiftung Cerebral bei der Übergabe von sechs VW Caddy TGI BlueMotion an die Cerebral-Fahrschule vergangene Woche in der Berner Filiale der Amag. Der Geschäftsführer der Stiftung bedankte sich bei den anwesenden Amag-Verantwortlichen dafür, dass die Autoimporteurin nebst mit der Fahrzeugflotte das Projekt etwa auch mit weiteren Dienstleistungen, so etwa durch attraktive Konditionen für Wartungen oder Reparaturen, unterstützt.

Wie man bei der feierlichen Fahrzeugübergabe, anwesend waren für den Cerebral-Stiftungsrat ebenfalls der Fernseh- und Radiomoderator Nik Hartmann sowie Auto-Schweiz-Präsident Andreas Burgener, weiter erfahren konnte, betrifft das Amag-Engagement ebenfalls die Logistik und die Disposition der Fahrzeuge. Weil diese im Prinzip in der ganzen Schweiz zur Verfügung stehen, offeriert die Autoimporteurin vergünstigte Transportpauschalen und stellt schweizweit die dezentrale Lagerung dieser Spezial-Caddy sicher. Die Autos stehen ab sofort in den Amag-Betrieben Bern, Freiburg, Chur GR, Winterthur ZH und Schinznach-Bad AG für die Ausbildung von Fahrschülern bereit.

Spezialisten am Werk

Für die Amag erklärte Jost Eggenberger, Managing Director Amag Retail: «Für unser Unternehmen gehört soziales Engagement zur Tradition. Wir freuen uns, dass wir mit dieser Partnerschaft die Mobilität von behinderten Menschen vergrössern können.» Die Stiftung Cerebral sieht ein Potenzial von rund 20 Fahrschülern jährlich, welche diese spezielle Fahrschule beanspruchen werden.

Die Fahrschüler werden von eigens dafür geschulten Fahrlehrern betreut. Die Autos ihrerseits wurden von den darauf spezialisierten Firmen Warpel AG in Düdingen FR und Orthotec AG in Nottwil LU behindertentauglich umgebaut. Weil jede Behinderung andere Auswirkungen hat, und um auf die verschiedensten Bedürfnisse eingehen zu können, sind sie jeweils vor Ort unkompliziert umrüstbar. So kann man etwa das Handgas links- oder rechtsseitig anordnen, oder es gibt eine Pedalverlängerung für kleinwüchsige Menschen.