GANZ DISKRETES RESTYLING

Die neue 2er-Serie unterscheidet sich offensichtlich durch ihren Kühlergrill mit den prominenter dargestellten «Nüstern». © zVg.

Bei BMW könnte man den Slogan «Freude am Fahren» durchaus durch die Maxime «Keine Ruhe für die Tüchtigen» ersetzen, denn die Bayern lassen neue Modelle in atemberaubendem Tempo auf den Markt los. Der Ausstoss an aufgefrischten aktuellen Autos, zusätzlichen Modellen und Faceliftings zur Karrieremitte sorgt für einen Neuheitenstrom, der zu den Markenvertretungen rollt. Seit Anfang 2017, also vor knapp fünf Monaten, haben die Münchner den 4er aufgefrischt, einen neuen 5er lanciert und den neuen M4 CS vorgestellt. In den Startlöchern wartet zudem nicht nur die nächste Generation des X3, sondern auch noch der künftige 8er. Erstaunlicherweise findet der Hersteller darüber hinaus die Zeit, den 1er und den 2er, samt Cabrio und Coupé, einer Auffrischung zu unterziehen.

Besser ausgestattet

Von aussen fallen beim 2er die serienmässigen Bi-LED-Scheinwerfer auf (adaptives Voll-LED-Licht als Option), aber auch der Kühlergrill, der, nach den Worten von BMW, eindrücklicher wirken soll, neue Felgen (mit 16 bis 18 Zoll), drei neue Farben (ein «Mediterranean»-Dunkelblau, ein «Seaside»-Hellblau und ein helles «Sunset»-Orange) sowie anders geformte Heckleuchten. Im Interieur sind die Änderungen markanter: Das Armaturenbrett hat eine elegantere und modernere Form. Es beherbergt einen Bildschirm, dessen Funktionen nicht mehr nur per Joystick angesteuert werden, sondern auch direkt per Fingerdruck (Touchscreen). Eine weitere Innovation betrifft das kabellose Laden des Smartphones.

Unter der Motorhaube ändert sich gar nichts. Zum Einsatz kommen nach wie vor die 4-Zylinder ab 136 PS (218i) und der Reihensechser mit 340 PS im M240i. BMW hat zu den Preisen des Kompaktmodells noch nichts verlauten lassen, ausser, dass sie sich an denen des aktuellen Modells orientieren werden. Der Neue wird noch diesen Frühling zu den Markenvertretungen kommen. Das Auto wird natürlich weiter im Werk Leipzig (D) produziert, wo bisher mehr als 140 000 Exemplare des 2ers vom Band liefen.