GRAN TURISMO NISSAN GT-R: LEBENSGROSSES SPIELZEUG

Um das neue Spiele-Opus zu promoten, haben die Entwickler von Gran Turismo einen Nissan GT-R entwickelt, der über einen Playstation-Controller ferngesteuert wird!

Jann Mardenborough hatte bis 2011 nicht den typischen Lebenslauf eines Rennfahrers. Nur während drei Jahren konnte er in seiner Kindheit dem Kartsport nachgehen. Dann aber kam die GT Academy, die es talentierten Gran Turismo-Spielern ermöglicht über einen Wettbewerbsausscheid vom virtuellen zum realen Motorsport zu wechseln. Mardenborough gewann den Wettbewerb und fuhr seitdem unter anderem bei GP3-Rennen, der WEC und dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Jetzt kam dieser auf gewisse Weise zurück zu seinen Wurzeln und konnte zum Start des neuen Gran Turismo letzten Mittwoch einen echten Nissan GT-R in Silverstone fernsteuern.

Der Rennwagen wurde so modifiziert, dass er über einen PlayStation-Controller ferngesteuert werden kann. Dieser ist an einen Mikrocomputer angeschlossen, welcher die vom Joystick und den Tasten gesendeten Signale interpretiert und sie dann an das Bordsystem des Sportwagens sendet. Der Nissan GT-R , der im Video von Mardenborough aus einem Helikopter heraus ferngesteuert wird, ist zudem mit zwei unabhängigen Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Im Notfall wird damit das Fahrzeug angehalten und der Motor im Falle eines Kontrollverlustes ausgeschaltet. Das ferngesteuerte Auto kann wie das Standardmodell die Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h erreichen. In der schnellsten Runde von Jann Mardenborough von 1:17:47 Minuten, erreichte der GT-R eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 122 km/h – nur 12 km/h weniger als der Schnitt mit einem Fahrer hinterm Steuer.

Diese Fahrt war eine einmalige Erfahrung, wirklich beeindruckend. Der GT-R /C hat meine beiden Welten zusammengeführt – die virtuelle Gaming-Welt mit der realen Motorsport-Welt. Und das in einer Art und Weise, die ich niemals für möglich gehalten hätte. Die Rückmeldung des Fahrzeugs auf die Impulse des DualShock 4 Controllers waren viel direkter als ich es jemals gedacht hätte“, fügte Jann Mardenborough hinzu.

Das Auto auf der Rennstrecke in Silverstone und sein Lenker im Helikopter.